Bewusst(er)leben, Damenmode, FamilienLeben mit Kindern, Herrenmode, Intensive Gefühle, Paarbeziehung, raxn-Welt, Stilvoll nähen, Tut-mir-gut-Zeit

raxn – meine Leidenschaft, mein Herzensweg, meine Freiheit pur

Ihr Lieben,

heute fackele ich nicht lange herum… Denn schon zweimal hab ich diesen Blogpost nun geschrieben um ihn nach einer Nacht darüber schlafen und erneutem Lesen wieder komplett zu verwerfen…

Schon immer hab ich euch in meinem raxn-Leben mitgenommen – euch über meine Entscheidungsprozesse informiert. Und eigentlich wollte ich euch in meinem vorherigen Blogpost bereits von dem, was ich euch heute sage, schreiben. Die Einleitung des letzten Beitrags „Schluss mit Geheimnissen – jetzt hau ich es raus! Die neue raxn-Dimension kommt“ bezog sich sogar darauf. Doch dann erzählte ich euch erst mal von meinem Podcastvorhaben und meinem raxn-Holzschmuck-Design.

Heute folgt der 2. Teil. Nicht um euch ewig zappeln zu lassen, sondern weil es sonst zuviel auf einmal gewesen wäre. War mein letzter Blogpost mal wieder raxn-mäßig extrem lang mit viel mir wichtigem intensiven Inhalt.

Nachdem ich nun zweimal all mein total viel Geschriebenes verworfen habe, ist mir klar geworden: „Susn, diesen Blogpost gehst du anders an: nicht lange rumfackeln. Einfach sagen, was Sache ist. Denn manchmal ist weniger mehr.“ Ja, so ist es. Auch wenn es raxn-untypisch ist…

Wie heißt es so schön: alle guten Dinge sind drei. Also auf zum dritten Versuch.

Ihr Lieben,

letzte Woche hab ich meinen Exklusivdesignervertrag gekündigt. Ich werde in Zukunft wieder als freie Designerin arbeiten.

Das heißt, dass das aktuelle Design Torrentas (siehe HIER) das letzte ist, welches in Zusammenarbeit mit lillestoff herauskommen wird. Aktuell ist es noch bis Sonntag zur Vorbestellung, wird anschließend produziert und in circa 10-12 Wochen an alle Händler, die den Stoff vorbestellt haben, ausgeliefert. Auf Torrentas freue ich mich schon sehr – vor allem auf den besonderen Rotton.

Das ist das, was ich euch erzählen wollte. Gar nichts darüber zu schreiben wäre für mich nicht richtig.  Eben weil ich euch bisher auch immer auf meinem raxn-Weg mitgenommen hab. Ich hab ja nicht als Stoffdesignerin gestartet und es ist für mich auch nicht „nur“ ein Beruf. Sondern es war ein besonderer Weg dorthin, auf dem ich euch immer mitnahm. Als ich im Mai 2014 mit meinem Blog begann. Damals noch als Hobby-DIY-Näh-Mama-Blog, als ich Herbst 2015 mit alles-fuer-selbermacher mein erstes Stoffdesign herausgebracht habe und als ich ein Jahr später dann als Exklusivdesignerin für lillestoff tätig wurde.

Und so liegt es mir folglich auch am Herzen euch hiervon zu erzählen. Also, was heißt das nun? Es ist alles wie bisher. Es wird auch in Zukunft neue raxn-Stoffe geben. Denn natürlich gehe ich weiterhin meiner Leidenschaft nach. Nur eben wie vorher als komplett freie Designerin. So kann ich auch meinen eigenen Projekten wieder mehr Raum geben.

(EDIT/Nachtrag: als Exklusivdesignerin war ich nach wie vor selbständig, also nicht fest angestellt, sondern ich hatte einen exklusiven Vertrag, dass es raxn auf Stoff rein bei der Vertragsfirma gibt, was natürlich auch Vorteile hat. Trotzdem war ich frei wann und wie oft ich Designs abgebe. Das darf jeder Designer nach seinem eigenen Belieben und Lebenssituation für sich handhaben.)

In den nächsten Wochen und Monaten werden noch mehrere raxn-Stoffe bei lillestoff herauskommen, die bereits in Vorbestellung waren und demnächst ausgeliefert werden. Darauf freue ich mich schon riesig. Und ganz besonders darauf,  sie zu vernähen. Sowie auch alle meine Designs, die bereits erschienen sind und viele von euch daraus schon wundervolle Kleidung genäht haben, ich selbst aber noch gar nicht dazu kam. Durch meine familiär bedingte Designpause hab ich meine Nähmaschinen die letzten Monate ganz schön vernachlässigt. Aber das hab ich euch ja letzte Woche bei meinem Kleid Tanziella schon geschrieben.

Das wars auch schon!

Ja und weshalb nehme ich nun für diesen Blogpost genau DIESES Foto als Titelbild her (siehe oben)? Weil mein Mann an all dem teil hat. Weil er mich begleitet, mich trägt, mich meinen Weg gehen lässt. Weil er mich aushält – und hält. In guten wie in schlechten Zeiten, so wie wir es uns vor 1,5 Jahren in der Kirche zueinander gesagt haben. Genau 10 Jahre nach unserer standesamtlichen Hochzeit und genau 15 Jahre, nachdem wir ein Paar wurden. Deswegen ist genau dieses Foto für mich absolut passend.

Es  zeigt uns zwei auf unserer Hochzeit im Sommer 2016. Vor der Fotobox sitzend, haben wir uns schnell Hüte aus den Spaß-Accecoires aufgesetzt. Die zwei Hüte gehören uns selbst. Aktuell zieren sie die Liebespaar-Statue, die bei uns im Schlafzimmer steht. Obwohl es das Bild von der Fotobox ist und somit kein professionelles vom Fotografen, ist es mein Lieblingsbild von diesem Tag. Weil es eben frei ist, nicht gestellt (wir wussten zwar dass die Fotobox nun fotografiert, aber trotzdem fühlten wir uns frei). Weil wir einfach dasaßen, kurz eine Pause machten um wenigstens auch in Bild von der Fotobox zu haben. Weil es das symbolisiert, weshalb ich heute diesen Blogpost schreibe und meine Entscheidung getroffen habe. Weil alles, was mit raxn zu tun hat, für mich Leidenschaft pur ist und weil ich die meisten wirklich wichtigen Entscheidungen, auf raxn bezogen, aus dem Herzen heraus treffe. Vor einem Jahr hab ich eine Entscheidung aus dem Verstand heraus getroffen. Doch auch das ist mal gut und ist der ganz normale Lebensprozess. Jede Erfahrung macht uns reicher und manchmal ist es wichtig etwas auszuprobieren um für sich dann reflektieren zu können, ob der Weg aktuell der richtige ist oder nicht. Und dann entscheidet man sich.

Ihr Lieben, mit diesem Bild hier zeige ich zum allerersten Mal bei raxn ein Foto von unserer Hochzeit. Ich hatte es zwar schon mal bei Facebook als privates Profilbild, daher kennen es sicher einige, doch bei raxn direkt eben nicht. Irgendwann werde ich weitere Bilder von meinem selbst genähten Brautkleid zeigen. Das hier auf dem Foto ist es. Die Tages-Variante. Abends nämlich hab ich den Rock abgenommen und es in ein kurzes Partykleid umgewandelt. Die Fliege meines Mannes hab ich auch selbst genäht. Sowie die drei Blumenkinderkleider meiner drei Töchter und die Fliege meines Sohnes, passend zu der von seinem Papa. Ach ja, schon bald 1,5 Jahre ist es her und bis heute konnte ich mir nicht die Zeit nehmen ausführlich darüber zu bloggen. Nicht über die Hochzeit an sich, die ist privat. Aber die genähte Brautmode, Mädchenkleider und Fliegen wollte ich euch genauer zeigen. Ich hab es im Hinterkopf. Und es wird die Zeit kommen.

So und jetzt höre ich auf.

Nochmal zusammengefasst: ich freue mich auf alles, was die Zukunft bringen wird. Nämlich weiterhin raxn-Designs auf Stoffen sowie anderen Materialien, dazu meinen raxn-Holzschmuck (das wird mega!) und ganz besonders freue ich mich auf die neue raxn-Dimension, meinem Podcast „raxngold“.

Kein Weg ist umsonst. Jede Erfahrung bringt uns weiter. Und in diesem Fall bin ich dankbar für all die tollen Erfahrungen die ich machen durfte, wie etwa die schönen Kontakte mit meinen Designerkolleginnen und vor allem natürlich all die wundervollen Stoffe, die in dieser Zeit entstanden sind. Ich liebe jeden einzelnen.

Bussi an euch alle!

Eure

 

 

 

About Susn

Hallo, ich bin Susn alias Susanne Ida Schiegl, freie Designerin aus Bayern/Germany und Gründerin des Labels raxn. Ich bin 35 Jahre jung, Mama von vier wunderbaren Kindern und voller Leidenschaft für alles Schöne, das mich glücklich macht.

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5 thoughts on “raxn – meine Leidenschaft, mein Herzensweg, meine Freiheit pur

  1. Nadine sagt:

    Liebe Susn, viel zu selten entscheiden wir uns aus dem Bauch heraus. Es wird häufig von uns erwartet das wir rational handeln.
    Ich freue mich das du so sehr auf dich achtest und in dein inneres horchst.
    Ich freue mich auf viele weitere Designs , dabei spielt der Herrausgeber nun wirklich keine Rolle. Für all deine neuen Projekte wünsche ich dir viel Erfolg. Ich bin gespannt 😊!!

  2. Andrea sagt:

    Liebe Susn, ich finde die Fähigkeit, Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen zu können, wunderbar. Es klingt einfacher als es ist und es steckt eine Menge Mut und Risikobereitschaft dahinter. Ich bin zwar au habe ein Bauchmensch, oft fehlt mir aber der letzte Schuber.
    Raxngold ist ein wunderschöner Name!
    LG, Andrea

  3. Andrea sagt:

    auch ein Bauchmensch und Schubser sollte es heissen….

  4. Molas sagt:

    Ich finde es super, dass du dir so klar drüber bist was dir gut tut, und vor allem auch, dass du es umsetzt.
    Letzteres fällt mir oft schwer.
    LG Iris

  5. Antje sagt:

    Hallo liebe Susn,
    seit langem lese ich Deinen Blog und freue ich mich über Deine Designs. Als freie Designerin ist es ja vielleicht gar nicht schlecht, wieder öfter mal zu bloggen? Ich habe Deine Posts seit deiner Lillestoff-Phase etwas vermisst 😉
    Trotzdem kauf ich nur Bio-Stoffe, was bei Lillestoff ja immer garantiert ist. Ich hoffe, dass Du auch bei Deinen neuen Designs darauf achtest, dass sie unter fairen und ungiftgen Bedingungen hergestellt werden, damit wir sie guten Gewissens kaufen und die Welt damit ein Stückchen weniger schlecht machen können?! Jeder, der Kinder hat, sollte darauf achten, wie eigentlich auch jeder, dem diese Erde ein bisschen was bedeutet, und die Menschen, die darauf leben. Wenn die Erde mit Gift besprüht wird und auch noch Menschen ausgebeutet, sind wir mit verantwortlich für deren Hunger, Krankheiten, für Klimaveränderungen und Tiersterben, dass kann man heutzutage einfach nicht mehr als nebensächlich abtun.
    Ich danke und hoffe…
    🙂
    Antje von lelonuk

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