Ich freue mich immer sehr wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmt und mir schreibt!

Dadurch lebt mein Blog noch mehr, v.a. da sich alles hauptsächlich online abspielt –

so kommen wir dennoch in Beziehung, trotz der virtuellen Welt!

Manche Fragen bekomme ich immer wieder gestellt, deswegen hab ich sie euch hier zusammengeschrieben.

Stand: Januar 2016 (achtung: ich bin kein Profi in den unten stehenden Themen, ich schreibe hier nur meine persönlichen Erfahrungen nieder – also ohne Gewähr…). 😉


FAQ – Häufige raxn-Fragen – hier gibt es ausführliche Antworten!


 

Nähst und verkaufst du deine genähten Werke auch?
Nein. Ich nähe ausschließlich für meine Familie und mich. Für mehr bleibt mir kein Freiraum. Zudem bin ich auch gar nicht der Typ dafür Genähtes beruflich zu verkaufen. Ich nähe nämlich nur dann, wenn ich Lust darauf habe. Aus freien Stücken und spontan. „Auftragsnähen“ würde mich viel zu sehr unter Druck setzen. Zum Glück gibt es aber jede Menge begabte kreative Frauen und Männer, die auch gewerblich nähen können und das richtig super machen.

 

Welche Kamera hast du?
Ich fotografiere mit der Spiegelreflexkamera Canon EOS 600 D (gekauft als Kit-Version mit dem Objektiv EF-S 18-135mm). Als Haupt-Objektiv verwende ich überwiegend die Festbrennweite 35mm 1:2 von Canon. Zuvor hab ich die meiste Zeit mit der Festbrennweite 50 mm 1.8 von Canon fotografiert. Viele meiner Instagram-Bilder aus dem Alltag nehme ich mit meinen I-Phone auf.

 

Bist du Fotografin? Hast du das beruflich gelernt?
Nein, das hab ich nicht. Die Fotografie hab ich erst im Sommer 2013 entdeckt. Bis dahin hatte ich noch nie eine Spiegelreflexkamera in der Hand und keine Erfahrung damit.

 

Kannst du mir ein Objektiv empfehlen?

Als wir uns die Spiegelreflexkamera zugelegt haben, kauften wir dazu ein KIT-Objektiv zum Zoomen, nämlich wie oben erwähnt das Canon EF-S18-135mm. Kamera und Objektiv im Set als Kit. Ein Allroundobjektiv für den Familienalltag, so damals unser Wunsch. Das war auch eine Zeit lang super, bis ich mir nach ein paar Monaten – auf Empfehlung von anderen hin – die Festbrennweite Canon 50mm 1.8 für damals 91 € gekauft habe. Danach änderte sich meine Sicht total. Ich fotografierte fortan nur noch mit den 50 mm. Das ist übrigens auch DAS Objektiv, welches ich allen empfehle (gibt es für Nikon wie auch für Canon, mit anderen Marken kenne ich mich nicht aus). Für unter 100 € ein extrem gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!!! Dadurch entdeckte ich erst die vielen Möglichkeiten des Fotografierens und erkundete die Natur und Dinge um mich herum durch die Kamera auf absolut neue Weise. Durch die Blende von bis zu 1.8 ist eine völlig andere Art von Bildern möglich. Ein schönes Bokeh (verschwommener Hintergrund) und vieles mehr. Deswegen empfehle ich inzwischen zur Kamera (nur Kit, ohne Objektiv) die Festbrennweite 50mm dazuzukaufen, statt ein Allroundobjektiv wie das 18-55mm oder 18-135mm. Auch wenn man dadurch nicht zoomen kann. Vor allem, wenn sich Blogger eine Kamera mit Objektiv zulegen. Denn für Blogfotos hab ich noch kein einziges Mal mein Zoomobjektiv hergenommen.

Ganz einfach weil damit nur eine Blende von 3.5 möglich ist. Ein schönes Bokeh, unterschiedliche Schärfen sind da nicht gut machbar. Mein 18-135mm-Objektiv rühre ich nur noch absolut selten an. Eigentlich nur wenn meine Kinder im Kindergarten oder Schule an einer Aufführung teilnehmen und ich aus der Ferne fotografieren oder filmen möchte (wegen dem Zoom), also ein paarmal im Jahr. Da bin ich dann aber mit der Qualität der Fotos nicht so zufrieden. Doch das sind dann halt die Kompromisse, wenn man auch mal in näherer Aufnahme fotografieren möchte. Das geht nämlich mit der Festbrennweite nicht.

Aber genau das ist auch ein Vorteil. Denn mit der Festbrennweite bewegt man sich als Fotograf viel mehr. Da man einen festgelegten Abstand zum fotografierenden Objekt hat, muss man hin- und herlaufen und die Perspektiven wechseln. Dadurch entstehen viel lebendigere Fotos und interessantere Blickwinkel und Ausschnitte. Natürlich ist das auch Typsache. Ich selbst hab festgestellt dass ich absoluter Festbrennweitentyp bin.

Vor einem Jahr hab ich mir mal das Tamron 18-70mm 2.0 gekauft. Ein Zoomobjektiv, das dennoch eine Offenblende ermöglicht. Da es bei Amazon an diesem Tag im Blitzpreisangebot war und um einiges günstiger, schlug ich trotz des hohen Preises zu und freute mich total nun beides zu haben: Offenblende und trotzdem zoomen können. ABER: ich war damit überhaupt nicht zufrieden. Entweder hatte ich tatsächlich ein „Montags“-Modell, das nicht so gut funktionierte oder es lag eben doch am Objektiv selbst. Es waren total viele Bilder nicht scharf sondern leicht verwackelt. Trotz Bildstabilisator. Ich war total enttäuscht. Klar, Festbrennweiten sind meist ein bisschen schärfer als Zoombjektive, doch hier hatte ich nur per Zufallsprinzip richtig schöne „normal“ scharfe Bilder. Ich recherchierte dann und las gehäuft von diesen Problemen mit dem besagten Objektiv. Es hätte zwar auch die Möglichkeit gegeben es bei Canon zusammen mit der Kamera einzuschicken und aufeinander einstellen zu lassen (bei vielen half das dann und es funktionierte gut), doch das war mir bei dem Preis ein zu großer Aufwand und zu riskant. Nämlich dass es nicht besser werden würde, dann aber die Rückgabezeit bei Amazon abgelaufen sei. Auch nach zwei Wochen testen wurde es nicht besser und so schickte ich es zurück und kaufte mir damals stattdessen das oben erwähnte 35 mm-Objektiv. Denn ich wollte wenigstens mehr Bildausschnitt haben. Mit 50 mm ist man sehr nah an allem dran, was in Innenräumen auch mal schwierig wird. Denn wenn man mehr Raum fotografieren möchte, muss man weiten Abstand nehmen und das ist nun mal in einem Zimmer begrenzt. Irgendwann kommt die Wand. 😉 Übrigens war das Tamron 18-70mm auch total schwer. Das hätte ich für super Fotos in Kauf genommen, doch als ich dann mein leichtes 35mm hatte, war ich sehr glücklich und froh dieses Gewicht nicht mehr rumtragen zu müssen.

Ein sehr gutes und hilfreiches Video hat Benjamin Jaworskyi zum 50 mm Objektiv gedreht. Das hatte ich mir damals angesehen, als ich vor der Kaufentscheidung stand. Auch ist es zum Einstieg sehr hilfreich. Allgemein seine Videos finde ich sehr lehrreich. Ich hab mir zu Beginn damals jede Menge von ihm angesehen.

Sehr gute Fototipps zu Objektiven, Kameras, Blenden, Einstellungen u.v.m. findet ihr auch bei meiner Bloggerkollegin Ricarda von Pech von Schwefel. Absolut hilfreich, vor allem für Blogger.

 

Mit welcher Blende fotografierst du hauptsächlich?

Auch wenn meine Festbrennweiten Offenblenden von bis zu 1.8 oder 2 ermöglichen, fotografiere ich meist mit einer Blende von 2.8. Vor allem bei Personen und erst recht wenn mehrere Menschen auf dem Bild sind. So stelle ich sicher dass die einzelnen auch scharf werden. Wenn ich Produkte wie z.B. Stoffe oder Ketten fotografiere, dann auch mal bewusst mit einer weiter offenen Blende z.B. 2.0, um nur einen ganz kleinen Ausschnitt scharf mit viel verschwommenen Hintergrund zu haben. Das ist aber seltener.  Auch dazu findet ihr Infos im oben verlinkten Video.

 

Fotografierst du alles manuell?

Ich fotografiere mit meiner Canon hauptsächlich im AV-Modus (heißt nur bei der Canon so). Das heißt ich stelle Blende und Fokus/Schärfepunkt selbst ein. Die Belichtung wird von der Kamera automatisch angepasst.

 

Welche Kameramarke hast du? Empfiehlst du eine Kamera von Canon oder Nikon?

Ich selbst hab eine Canon. Beide sind super Marken und absolut zu empfehlen. Mit anderen wie Sony etc. kenne ich mich nicht aus, um hierüber zu schreiben. Meine Freunde, die eine Nikon haben, sind damit sehr zufrieden. Genauso wie die Canon-Besitzer. Es ist eher Geschmackssache und mit welcher man besser zurecht kommt bzw. sich wohler fühlt. So wie auch bei den hochwertigen Nähmaschinenmarken. Im Endeffekt nähen alle gut. Wir hatten uns für Canon entschieden, da wir vorher schon kleine Digitalkameras von Canon hatten und mit der Bedienung (Symbole, Handhabung) vertraut waren. So sahen wir uns gar keine anderen Modelle/Marken mehr an sondern überlegten innerhalb von Canon welche Kamera wir nehmen.

 

Welches Bildbearbeitungsprogramm nutzt du?
Für meine Fotos, die ich mit der Spiegelreflexkamera fotografiert habe, nutze ich Adobe Photoshop Lightroom 5. Ich bin totaler Fan von Lightroom, weil das Programm intuitiv leicht zu bedienen ist. Ich komme damit super zurecht und es reicht mir für die reine Bildbearbeitung völlig aus. So kam ich bisher auch um Adobe Photoshop rum, also musste mich nicht mit PS auseinandersetzen. Denn PS empfand ich total undurchsichtig und kompliziert. Bis ich mit dem Textildesign begann und mich aufgrund vektorbasierter Grafiken in Adobe Illustrator einarbeitete. Das ist total ähnlich zu Photoshop und von dem her hab ich diese Hürde nun überwunden. Allerdings hab ich mich immer noch nicht in PS eingearbeitet. Das werde ich in der nächsten Zeit machen. Denn für manche Funktionen brauche ich in Zukunft PS. Zum Beispiel für das Einfügen von Logos, Beschriftungen etc. auf Bildern. Das hab ich bisher mit dem kostenlosen Programm Photoscape gemacht. Doch damit komme ich an die Grenzen, denn die Logos (Wasserzeichen) musste ich bei jedem einzelnen Bild extra einfügen und einzeln abspeichern. In Photoshop hat man hierbei viel schnellere und einfachere Möglichkeiten.

Für meine Smartphonebilder nutze ich meist die Einstellungen direkt bei Instagram und bearbeite sie dort.

 

Kannst du mir erklären wie du deine Fotos bearbeitest, damit sie so schön werden?

Durch Bildbearbeitung ist heutzutage vieles möglich. Doch Die Basis für die Bilder entsteht beim Fotografieren direkt. Das ist die Hauptarbeit. Ich achte also bereits beim Fotografieren auf Lichtverhältnisse, Hintergründe, Stimmungen etc. Das nehme ich meinem Gefühl nach auf. Also aus welchem Blickwinkel ich fotografiere, was ich scharf stelle und was unscharf, worauf der Fokus gesetzt wird, wie der Hintergrund zum Hauptmotiv in Beziehung steht, wie alles miteinander im Kontrast oder Harmonie verläuft, wie der Abstand des Hauptmotivs zum Hintergrund oder auch zu mir selbst ist und vieles mehr… – das Hauptbild entsteht also direkt beim Fotografieren.

Danach kann es mit der Bildberarbeitung am Computer noch feingeschliffen werden. Die bereits vorhandene Stimmung und Wirkung des Bildes noch mehr herausgearbeitet und betont werden. Was und wie ich dann die Bilder bearbeite, ist schwer niederzuschreiben. Dies kann ich auch gar nicht wirklich erklären, weil es bei jedem Bild anders ist. Ich probiere ganz viel aus und bearbeite rein nach meinem Gefühl. Deswegen finde ich Lightroom so super weil man hier eben die Regler so schön verschieben kann und direkt sieht wie es wirkt. Ich nutze in Lightroom keine vorgefertigten Filter. Ich erstelle pro Shooting meine eigenen Filter bzw. Einstellungen, die ich mir dann abspeichern. Denn jedes Bild bzw. jede Bildserie ist anders. Hat einen anderen Hintergrund, Farben, Stimmung, Belichtung etc. Vorgefertigte Filter passen für mich meist nicht, weil mein Empfinden etwas anderes im Bild sieht.

Auf jeden Fall empfehle ich euch im RAW-Format statt JPEG zu fotografieren. Denn in RAW sind die Bilder noch „roh“. Als JPEG hingegen nimmt die Kamera selbst schon Einstellungen am Bild vor. Es entwickelt das Bild bereits. Im RAW-Format entwickle ich die Fotos erst am Computer. Dadurch hat man viel mehr Freiraum, was Farben, Kontraste und vieles mehr in den Bildern angeht. Ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format. Erst wollte ich nur meine Blogfotos in RAW fotografieren und die Alltagsbilder in JPEG, doch dann vergaß ich mal bei einem wichtigen Shooting die Kamera vorher auf RAW umzusetzen und hatte das komplette Shooting nur in JPEG. Das war sehr ärgerlich. Deswegen bleibe ich nun komplett bei RAW, weil ich es zu oft verschusseln würde. 😉 Zudem entstehen manchmal auch im Alltag so schöne Fotos, bei denen ich dann bedaure es lediglich in JPEG zu haben und dadurch eben nur begrenzt damit in der Bildbearbeitung spielen kann.

Nachteil ist allerdings der hohe Speicherplatz und dass man eben jedes Bild nachher am Computer noch einstellen muss (also Weißabgleich, Belichtung, Kontrast etc.). Für mich ist das aber in jeder Hinsicht ein Vorteil.

 

Wer fotografiert dich wenn du selbst auf den Bildern zu sehen bist?

Alle raxn-Bilder sind von mir selbst fotografiert, außer wenn ich in einer Bilderserie selbst OHNE Fernauslöser darauf zu sehen bin. Dann hat mich mein Mann fotografiert. Bearbeitet sind die Fotos alle von mir selbst. Ich bin sehr froh und dankbar dass mein Mann mich immer hier wieder unterstützt. In der letzten Zeit hab ich aber auch häufig die Bilder, auf denen ich als Erwachsene meine genähte Kleidung präsentiere, selbst fotografiert. Mit dem Infrarot-Fernauslöser von Canon und einem Stativ für die Kamera. Zudem bewege ich mich vor der Kamera viel freier wenn ich alleine bin. Die Atmosphäre ist entspannter. Inzwischen gelingt es mir auch ganz gut mit dem Fernauslöser Bilder und Nahaufnahmen entstehen zu lassen, auf denen der Fernauslöser gar nicht zu sehen ist (es sind also nicht mehr alle Bilder von mir  OHNE Fernauslöser automatisch von meinem Mann fotografiert). Diese Selbst-Shootings sind jedes Mal wie eine kleine „Tut-mir-gut-Auszeit“. Denn wenn mein Mann mich fotografiert, geschieht dies häufig unter Zeitdruck. Oft sind dann auch unsere zwei jüngsten raxn-Kidner direkt daneben und spielen oder stellen irgendetwas an, so dass wir nebenbei noch auf sie aufpassen bzw. zwischendrin mit ihnen beschäftigen. Wenn mein Mann mich fotografiert ist es allerdings unkomplizierter. Einfach nur Kamera packen und rausgehen. Kein großes Aufbauen. Es hat also alles Vor- und Nachteile. Deswegen variiert das auch in meinen Beiträgen. Auch je nachdem ob mein Mann zuhause ist oder nicht.

 

Wie fotografierst du in Innenräumen? Nutzt du einen Blitz?

Mit viel Tageslicht, soweit möglich. Den Blitz meiner Kamera nutze ich überhaupt nicht sowie auch keinen Aufsteckblitz. Ich fotografiere rein mit dem vorhandenen Tageslicht oder – wenn unbedingt nötig – mit Tageslichtlampen. Diese hatte ich mir im trüben November 2014 gekauft, als ich für Hamburger Liebe die Sommerkollektion 2015 fotografieren durfte, die Tage aber total dunkel und neblig waren. Da ich passend zu den Stoffen Sommerkleidung genäht hatte, mussten wir auf den Innenraum ausweichen. Ich hab zwei total günstige Fotoleuchten für je 23,- Euro bei Amazon gekauft, nämlich die „Alu Fotostudio Studioleuchte Foto Studio Leuchte Profi“ von D&S Vertriebs GmbH siehe HIER (aktuell kostet eine Lampe 30,90€ – ging also im Preis hoch).  Also wirklich total günstige. Eigentlich setze ich inzwischen bei den meisten Dingen, die ich kaufe, auf Qualität. Weil es sich einfach auszahlt. Doch bei den Tageslichtlampen bzw. -Softboxen wollte ich kein Risiko eingehen. Richtig gute qualitativ hochwertige waren preislich überhaupt nicht in meinem Rahmen und auch durchschnittliche Qualität hatte ihren Preis, den ich wenn, dann gut überlegt investierten wollte. So entschied ich mich zum Testen für die absolute Billigvariante mit damals 46 Euro für zwei Lampen und ich bin immer noch total zufrieden!

Ich bin absolut der „Draußen“-Fotografierer bzw. in Innenräumen mit Tageslicht. Ganz einfach weil die Stimmung für mich natürlicher ist. Aber wenn es eben unbedingt nötig ist, dann helfe ich mit den Softboxen aus. Für meine Zwecke reichen sie aktuell absolut.

Auch zuhause am Abend oder in der Nacht, also wenn es dunkel ist, nutze ich in der Regel keinen Blitz. Denn dann hätte ich die schöne Stimmung z.B. im Kerzenschein nicht, wenn alles so überblitzt und total beleuchtet ist. Ich möchte ja die reale Abendstimmung einfangen, deswegen auch hier im AV-Modus ohne Blitz, wie ich oben beschrieben habe.

 

Auf welchen Nähmaschinen nähst du?

Mein Fuhrpark hat sich in den letzten Jahren Stück für Stück erweitert. Wenn Freunde bei uns sind, die nichts mit dem Nähen zu tun haben, ist die Verwunderung oft groß wie man so viele „Nähmaschinen“ haben kann… 😉 doch dann erkläre ich immer dass ja jede Maschine etwas anderes macht und es nicht alles reine Nähmaschinen sind. Ich nähe auf der Brother innov is 350 SE (Special Edition), als Overlockmaschine hab ich die Brother 4234D, als Stickmaschine die Brother innov is 750 E und als Covermaschine die Janome Cover Pro 1000 CPX.

Mit meinem „Fuhrpark“ bin ich im allgemeinen sehr zufrieden. Als erste Maschine hatte ich mir die reine Nähmaschine zugelegt und diese näht nun nach 5 Jahren immer noch sehr gut. Die anderen Maschinen folgten innerhalb der nächsten zwei Jahre. Auch mit ihnen bin ich zufrieden. Meine Overlock läuft super auch meine Stickmaschine. Nur mit meiner Covermaschine bin ich nach wie vor noch nicht richtig in Harmonie. Meinen Recherchen nach muss man sich mit dieser Maschine besonders gut auseinandersetzen, damit sie gut und ohne Probleme (z.B. Fehlstiche) läuft, doch bisher fand ich die Muse noch nicht dazu und so kommt es immer wieder noch zu Fehlstichen.

Meine „normale“ Nähmaschine Brother innov is 350 SE und damit meine allererste Maschine läuft wie gesagt seit 5 Jahren immer noch sehr gut. Nur fürs Nähen von mehreren Lagen Leder inkl. Wollfilz ist sie weniger geeignet. Also für Näher, die ganz viele robuste Taschen aus dicken Materialien mit vielen Lagen nähen, würde ich eine leistungsstärkere Maschine empfehlen. Ich wollte mal eine Handytasche gefüttert mit dickem Wollfilz nähen. Die zwei Lagen Echtleder plus zwei Lagen dicken Wollfilz (also 4 Lagen dickes festes Material) hat sie nicht zuverlässig genäht. Trotz Ledernadeln. Hier hatte sie ganz schön zu kämpfen. Doch für meine üblichen Nähprojekte ist sie super zuverlässig.

Ich träume von einer Babylock Overlockmaschine sowie Covermaschine, denn das Jet-Air-System ist schon wirklich ein Luxus und großer Komfort und vor allem die Covermaschine soll wohl meinen Recherchen nach nicht so „zicken“, doch man kann nicht alles haben und ich bin auch absolut zufrieden. 😉

 

Meinen eigenen Fuhrpark ergänzen noch die Nähmaschinen meiner Kinder. Hier haben wir seit zwei Jahren die Kindernähmaschine Janome Sew Mini Deluxe, die sich meine älteste Tochter zum 6. Geburtstag gewünscht hatte. Diese gibt es inzwischen sogar in einem neuen Design, nämlich die Janome Sew Mini Deluxe 2. Zudem ist bei uns Anfang Januar (also jetzt) die Janome Sew Mini Platinum eingezogen, da sich meine Miditochter ebenfalls zum 6. Geburtstag eine eigene Nähmaschine gewünscht hat. Sie bekam allerdings das Modell für größere Kinder, damit wir beide Kinder- und Jugendnähmaschinen zuhause haben statt zwei mal das gleiche Modell für jüngere Kinder. Hier seht ihr die Janome Sew Mini Deluxe im Einsatz. In meinem Blog wird es immer wieder Beiträge zum Thema „Nähen mit Kindern“ geben. Dann kann ich euch in diesem Jahr auch über die Platinum Erfahrungen schreiben, wenn sie erst mal im Einsatz meiner Kinder ist.

 

 

Weitere Antworten auf häufige Fragen folgen…